Therapiemonitoring und Verlaufskontrollen: Optimierung der Langzeitversorgung
Serielle Knochendichtemessungen (DXA) sind essenziell für die Überwachung des Therapieansprechens, die Anpassung der Therapie und die Förderung der Adhärenz.
- Kontrollintervalle:
- Die Häufigkeit der Kontrollmessungen orientiert sich an der Ausgangsknochendichte und der individuellen Wahrscheinlichkeit, die Interventionsschwelle innerhalb des Messintervalls zu überschreiten.
- Bei einer Änderung des T-Scores um ≥ 0,5 SD, die klinisch relevant ist, sollte eine Kontrollmessung nach einem Jahr erfolgen.
- Ohne spezifische Therapie richtet sich die Häufigkeit nach dem Ausgangs-T-Score. - Für das Monitoring wird der Mittelwert aus beiden Hüften herangezogen.
- Knochenumbau-Marker:
- Knochenumbau-Marker (Knochenformation und Knochenresorption) können in bestimmten Situationen ergänzende Informationen liefern.
- Nach Absetzen einer antiresorptiven Therapie wird ein Anstieg der Knochenumbau-Marker beobachtet.
- Höhere Spiegel der Knochenumbau-Marker sind mit einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert.
